Kernmodul

Die Betriebskosten­abrechnung, Position für Position

Von der Rechnung, die mehrere Häuser betrifft, bis zum Anteil einer einzelnen Wohnung. Jeder Schritt bleibt nachvollziehbar, und bevor Sie drucken, prüft das System die Zahlen.

Eine Betriebskostenabrechnung, umgangssprachlich Nebenkostenabrechnung, besteht aus vielen kleinen Entscheidungen: Welche Kostenart wird nach welchem Schlüssel verteilt? Zählt der Leerstand mit? Was passiert, wenn jemand im März auszieht? betriebskosten.app beantwortet diese Fragen einmal in den Stammdaten und wendet sie danach jedes Jahr gleich an.

  • Acht Verteilerschlüssel, je Umlageposition frei wählbar
  • Zwischenzähler für Kalt- und Warmwasser, Strom, Gas und Wärmemenge: Verteilung nach gemessenem Verbrauch
  • Freier Schlüssel mit eigenen Gewichten je Einheit, etwa Aufzug nach Stockwerk
  • Taggenaue Zeitanteile nach Ein- und Auszugsdatum
  • Personentage, wenn sich die Belegung im Lauf des Jahres ändert
  • Betrag je Einheit von Hand, etwa das Ergebnis des Messdienstes bei den Heizkosten
  • Flächenänderungen im Zeitraum: jeder Mieter zahlt nach seiner Fläche und Mietzeit
  • Nutzungsart-Filter für Wohnung, Leerstand, Dachgeschoss und Garage
  • Bis zu 40 Umlagepositionen je Objekt
  • Gegenüberstellung zur Vorauszahlung mit Nachzahlung oder Guthaben
  • Plausibilitätsprüfung vor dem Druck
  • PDF-Ausgabe und Verbuchung auf das Debitorkonto

Zwei Kostenebenen

Rechnungen, die mehrere Häuser betreffen, erfassen Sie einmal für die Firma. Das System verteilt sie nach dem Firmenanteil auf die Objekte und dort weiter auf die Wohnungen.

Freies Abrechnungsdatum

Der Abrechnungszeitraum muss nicht dem Kalenderjahr folgen. Ein abweichendes Wirtschaftsjahr hinterlegen Sie in den Firmenstammdaten.

Vom Ergebnis zur Buchung

Mit „Verbuchen“ wird der Saldo je Mieter auf sein Konto gebucht. Ein zweites Verbuchen desselben Zeitraums lehnt das System ab.

Die acht Verteilerschlüssel

Je Umlageposition wählen Sie den Schlüssel, der zum Mietvertrag passt. Das System speichert diese Wahl am Objekt, sodass die Abrechnung im Folgejahr identisch verteilt.

Wohnfläche (m²)

Der Klassiker für Grundabgaben, Versicherung und Gartenpflege. Verteilt nach der erfassten Fläche je Einheit.

Pro Einheit

Gleicher Anteil für jede Einheit, üblich etwa für die Schornsteinreinigung oder den Betrieb der Gemeinschaftsantenne.

Miteigentumsanteil

Verteilung nach Tausendsteln. Der Regelfall in der WEG-Verwaltung.

Personentage

Die Personenzahl je Einheit, taggenau über das Jahr. Geeignet für verbrauchsnahe Kosten wie Müllabfuhr, wenn keine Zähler vorliegen. Zieht im Juli eine dritte Person ein, zählen ab dem Einzugstag drei Personen.

Personen und Räume

Berücksichtigt Belegung und Wohnungsgröße zugleich, etwa für Wasser ohne Zähler.

Verbrauch nach Zählerständen

Zwischenzähler für Kalt- und Warmwasser, Strom, Gas und Wärmemenge je Einheit. Sie erfassen die Ablesungen je Zähler, auch ein Zählertausch ist vorgesehen. Wechselt der Mieter ohne Zwischenablesung, teilt das System den Verbrauch taggenau zwischen den beiden Ablesungen auf.

Freier Schlüssel

Eigene Gewichte je Einheit, wenn kein Standardschlüssel passt: Aufzug nach Stockwerk (Erdgeschoss 0, 1. OG 1, 2. OG 2), Stellplätze, Gartenanteile oder Antennendosen.

Betrag je Einheit (manuell)

Hier wird nichts verteilt: Sie tragen den Betrag je Einheit von Hand ein, etwa das Ergebnis des Messdienstes bei den Heizkosten. Die Abrechnung übernimmt ihn unverändert.

Sammel-Ablesung der Kaltwasserzähler eines Objekts mit Ablesedatum, Wohnung, Zählernummer, letztem Stand und Feld für den neuen Stand.
Sammel-Ablesung: ① Ablesedatum wählen, ② neuen Stand je Zähler eintragen, ③ speichern. Der letzte Stand steht zum Vergleich daneben.

Was vor dem Druck geprüft wird

Bevor Sie drucken, vergleicht das System vier Dinge und meldet jede Abweichung: die Summe der Mieterflächen gegen die erfasste Objektfläche, die Zahl der abgerechneten Einheiten gegen die Stammdaten, die Summe der Miteigentumsanteile gegen den Firmenanteil und die Summe der Objektbeträge gegen den Firmenbetrag je Position.

Damit fallen Fehler auf, die in einer Tabellenkalkulation unsichtbar bleiben: eine Wohnung, die nach einer Teilung doppelt geführt wird, oder eine Position, die auf Firmenebene 8.000 € ausweist, auf Objektebene aber nur 7.400 €.

Das Abrechnungsschreiben

Bei einer Nachzahlung steht ein GiroCode auf dem Schreiben, den der Mieter mit seiner Banking-App einliest. Für den Duplexdruck beginnt jeder Empfänger auf einem neuen Blatt.

Statt der Standardvorlage können Sie die Abrechnung auch in Ihrer eigenen Word-Vorlage auf Ihrem Briefpapier ausgeben. Dazu gehören die Anlage „Angaben nach § 35a EStG“ je Mieter, getrennt nach haushaltsnahen Dienstleistungen, Handwerkerleistungen und haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen, und eine Personenübersicht mit Erläuterung der Schlüssel.

Seite eines Abrechnungsschreibens: Gegenüberstellung von Anteil und Vorauszahlungen, Nachzahlung für 2025, daneben ein GiroCode, im Fuß Anschrift, Kontakt und Bankverbindung der Verwaltung.
Abrechnungsschreiben mit ① Nachzahlung, ② GiroCode zum Bezahlen per Banking-App und ③ Bankverbindung der Verwaltung im Fuß.
Anlage zur Betriebskostenabrechnung: Positionen mit Art der Leistung, Lohnanteil gesamt und Anteil des Mieters, darunter die Summe der Handwerkerleistungen nach § 35a Abs. 3 EStG.
Die Anlage „Angaben nach § 35a EStG“ nennt je Mieter seinen Anteil an den begünstigten Arbeitskosten.
Aus dem Programm

Bilder aus dem Programm

Aus der laufenden Anwendung, mit Beispieldaten. Zum Vergrößern anklicken.

Nächster Schritt

Schauen wir es uns an Ihrem Bestand an

Im Gespräch klären wir, wie viele Objekte und Einheiten Sie verwalten, welche Schlüssel Sie brauchen und was der Umstieg bedeutet. Unverbindlich und ohne Kosten.